So geht Bloggen als Hobby

Es müssten mittlerweile über 10 Jahre sein, seit denen ich blogge. Und nach wie vor kann ich nur sagen: Ich liebe es! irgendwie zwischen Hobby und Selbstständigkeit ist Bloggen für mich etwas Wundervolles, zu dem ich auch nach Jahren immer wieder zurückkehre. Heute möchte ich euch bisschen in die Welt mitnehmen und erklären, warum ich mir mehr Blogger in Deutschland wünsche.

Meine Geschichte zum Bloggen

Es ist schon wirklich lange her, dass ich meinen ersten Blog-Artikel geschrieben habe. Ich meine es war damals auf meinem ersten MacBook, ein hübsches weißes mit einer Hülle aus Kunststoff. Damals hatte ich noch nicht die Welt von WordPress entdeckt.

Für die Veröffentlichung nutzte ich damals iWeb und ließ das ganze, wenn ich mich richtig erinnere, über einen Server von Strato laufen. Ich weiß noch, wie ich nach jeder Änderung auf den Upload-Knopf drückte, die Webseite gefühlt Ewigkeiten zum Hochladen brauchte und ich sie anschließend bewunderte.

Ich glaube was mich damals beim Bloggen faszinierte und es bis heute tut, ist die Möglichkeit mit wenigen Klicks und Tastenanschlägen etwas zu publizieren, was von jedem Menschen weltweit gelesen und kommentiert werden kann. Einfach so.

Was als Hobby begann, ist heute eine Mischung aus Hobby und Arbeit.

In den letzten Jahren hat sich bloggen für mich in verschiedensten Facetten entwickelt. Geblieben ist es aber weiterhin das, was ich schon immer daran geschätzt habe. Nur arbeite ich heute größtenteils mit WordPress, statt mit iWeb.

Wie sieht Bloggen als Hobby aus?

Bloggen zählt für mich zu den Vorreitern von YouTube, Instagram und Facebook. Wie auch hier, kann man beim Bloggen entscheiden, ob man finanziell erfolgreich sein will und nach Möglichkeiten zur Monetarisierung sucht, oder einfach damit zufrieden ist Blog-Artikel zu schreiben. Unterschiedlich werden dann auch die Arten und Weisen aussehen, wie man sein Hobby auslebt.

Bloggen als Hobby – „einfach nur zum Spaß“

Wer Bloggen als Hobby starten will, kann das unter anderem deswegen tun, weil er seine Gedanken gerne digital mitteilen möchte. Ein wundervoller Gedanke, der einer Art öffentlichem Tagebuch gleicht. WordPress bietet dafür nicht nur die Struktur, sondern auch Möglichkeiten, per Kommentarfunktion mit Lesern zu kommunizieren.

Für den Start würde ich eine Plattform wie WordPress.com empfehlen, wo ihre einen Blog kostenlos starten könnt. Hier wählt ihr aus verschiedenen Designs, erstellt eine individuelle Adresse und könnt dann auch schon mit dem Schreiben loslegen.

Neben einem kostenfreien Tarif bietet WordPress.com auch, falls zusätzliche Funktionen gewünscht werden, kostenpflichtige Tarife.

Mein Tipp für euch: Nehmt euch Zeit und durchdenkt, was ihr mit dem Blog vorhabt. Es ist etwa so, wie wenn man ein Notizbuch kauft. Soll es ein Tagebuch werden? Ein Notizbuch fürs Studium oder die Schule? Eine Art Arbeitsbuch für Selbstreflexion? Sich ein gewisses Thema zu setzen kann dabei helfen fokussiert zu bleiben. Ich kenne (auch von mir) einige Beispiele, wo ein fehlendes Thema dazu geführt hat, dass ich anfangs zwar motiviert war und voller Leidenschaft losschrieb, diese Begeisterung aber schnell verlor – eben weil ich mir nicht mehr so wirklich sicher war, warum ich den Blog gestartet hatte.

Ein, für mich, positives Beispiel, ist diese Seite hier, Jeder braucht ein Hobby. Das Blogthema passt zu mir, weil ich jemand bin, der immer wieder neue Dinge ausprobiert und dabei gerne in die Materie versinkt und sein Wissen mit anderen teilt. Aber es kann auch sein, dass ich mich tage oder wochenlang in etwas hänge, von einem Tag auf den anderen aber von etwas Neuem begeistert bin. Würde sich der Blog hier z.B. um Zigarren rauchen drehen, wäre die Wahrscheinlich groß, dass ich spätestens nach einigen Monaten kaum noch etwas veröffentlichen würde. Das wäre schade, da ich dann ein Hobby hätte, das brach liegt.

Mit Bloggen Geld verdienen

Mit Bloggen Geld verdienen ist möglich – oh ja! Die Basis bilden dabei in der Regel die Anzahl an Personen, die den Blog besuchen. Wo man sich als Spezialist oder zumindest bekannte Stimme etabliert, werden Unternehmen auf einen aufmerksam. Neben klassischer Bannerwerbung gibt es dann auch die Möglichkeit zu Produkttests und mehr – Dinge, die man von den erwähnten Plattformen Instagram & Co kennt.

Ein Blog ist dabei ein Stückchen vergleichbar mit einer Ratgeber-Plattform oder einem News-Portal. Auch dort werden entweder über Werbeeinblendungen und Klicks oder aber über gesponserte Artikel sowie Produkttests Einnahmen generiert. Es gibt sogar Modelle, wo man sich auf Spendenbasis von Lesern unterstützen lässt. Einzelne Kleinstspenden, vielleicht nur wenige Euro, können sich dabei auf eine kleine schöne Summe sammeln.

Es gibt einiges, was man als angehender Blogger, der Geld verdienen will, beachten sollte. Vielleicht schreibe ich euch dazu einmal eine Art Guideline. Viele hilfreiche Gedanken werdet ihr aber auch Online finden, z.B. auf Selbstständig im Netz.

Ist „Geld verdienen im Internet“ aber dein Hauptthema, solltest du dich vielleicht anderen Themen eher widmen. Mir scheint der klassische Blog-Artikel verliert mehr und mehr an Wert und wird z.B. von gesprochenen Inhalten (Podcasts) oder Videos ersetzt. Hier sehen die Monetarisierungsmöglichkeiten dann nochmal etwas anders aus.

Ist Bloggen ein Hobby für dich?

Manchmal kann die Frage, ob ein Hobby für dich passt, erst nach einigen Stunden kennenlernen festgemacht werden. Aber es gibt auch Fragen im Vorfeld, die zum „Aussortieren“ genutzt werden können. So macht es wenig Sinn mit einem Spiel wie Anno 1800 anzufangen, wenn man Strategiespiele nicht leiden kann.

Auch beim Bloggen gibt es einige Faktoren.

Schreibst du gerne am Computer?

Wenn du Tastaturen nicht leiden kannst, wird das mit dem Bloggen schwer. Aus meiner Sicht ist die Spracherkennung, die Gesagtes in Geschriebenes umwandelt, immer noch nicht ausgereift. Beim Bloggen braucht es daher tatsächlich jemanden, der sich an den Computer setzt und die Artikel schreibst.

Hierzu gehört auch das Gestalten der Artikel. Bilder, Videos und mehr schaffen es einen Artikel unterhaltsam zu machen.

Magst du Technik – zumindest ein bisschen?

Wenn du mit neuer Technik auf Kriegsfuß stehst, wird auch das dein Bloggen erschweren. Updates können neue Funktionen einführen, Erweiterungen müssen erstmal verstanden werden. Das alles kann dich ausbremsen, wenn du Technik nicht mal ein bisschen magst.

Wie du mit Bloggen anfängst

Mein Tipp an dich: Bevor du einen Blog startest, schreib doch erstmal ein paar Artikel, vielleicht 5. So kannst du sehen, ob es ein Hobby ist, an dem du Freude hast. Merkst du schon nach dem 3. Artikel, dass dir die Luft ausgeht, ist Bloggen vielleicht weniger interessant für dich.

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