Mountainbike fahren – mein neues Hobby

Ich hab mich riesig gefreut, als ich endlich mein Mountainbike bekommen habe. Hier teile ich meine Erfahrungen rund um mein Hobby – und begeistere euch vielleicht auch dafür :-).

Meine Geschichte mit Mountainbikes

Meine Geschichte mit Mountainbikes fing an als ich um die 12 Jahre alt war. Damals bekam ich mein erstes Mountainbike geschenkt. Es war gebraucht, hatte aber eine bessere Qualität, als 08/15-Mountainbikes aus dem Supermarkt.

Ich weiß nicht wie viel ich mit dem Mountainbike fuhr und daran herumbastelte. Aber ich freute mich riesig daran und vermisse es bis heute. Ich bin mir nicht sicher, wo es eigentlich geblieben ist…

Obwohl ich fast nur auf Asphalt oder Bürgersteigen gefahren bin, hab ich mich nie nach anderen Fahrräder-Arten umgesehen.

Nur logisch, dass auch mein aktuelles Fahrrad ein Mountainbike sein muss :-).

Warum ich Mountainbikes liebe

Gar nicht so sehr, weil man mit ihnen gut über Stock und Stein fahren kann. Ich glaube ich mag…

  • die Körperhaltung, die dazu gehört (anders als beim Trekking-Rad, wo man recht aufrecht sitzt)
  • die stabile Bauweise (da ich übergewichtig bin, ist nicht jedes Fahrrad für mich geeignet)
  • und letztendlich doch das Wissen, das, ich so über ziemlich jede Strecke bei jedem Wetter fahren kann und dafür gut ausgerüstet bin.

Losgelöst vom Mountainbike allein liebe ich das Fahrrad fahren, weil es für mich viel mit Freiheit zu tun hat. Unabhängig von Benzinpreisen, Geld, unabhängig davon, ob der Partner aktuell mit dem Auto unterwegs ist.

Trommelwirbel: Das ist mein Mountainbike

Ich habe mir das Alma H50 (29 Zoll) von Orbea zugelegt. Ich bekam es von einem Händler für meine Körpergröße, mein Gewicht sowie der geplanten Verwendung empfohlen.

Das Mountainbike hat vorne und hinten Scheibenbremsen, mit 29 Zoll schöne große Reifen (eigentlich 28 Zoll, aber aufgrund der großen Reifen rechnet man offiziell mit 29) , 11 Gänge und vorne eine Federgabelfederung.

Der Start erwies sich als etwas holprig. So musste ich einige Monate auf das Fahrrad warten (Produktionsprobleme durch Corona) und schließlich erfolgte die Lieferung ohne Pedale, die Vorderbremse schleifte und das Vorderrad eierte leicht.

Aber nach den ganzen Jahren wieder Mountinbike zu fahren: Wundervoll!

Ach, und ich habe das Fahrrad Sven getauft :-).

Meine erster Platten im Mountainbike – und wie ich ihn geflickt habe

Es war nach der Fahrt am 30. Juli durch eine recht waldlastige Tour mit viel überwucherten Wegen. Die Art von Wegen, wo man ab einem bestimmten Punkt hofft auf dem Weg zu sein und nicht gerade querfeldein durch den Wald zu fahren.

Tja, irgendwo hab ich mir dabei einen Dorn durch den Reifen gejagt und damit auch den Schlauch erwischt. Glücklicherweise konnte ich problemlos nach Hause kommen. Erst dort habe ich beim Reifen-Check den Dorn gesehen.

Ich habe erst darüber nachgedacht den Schlauch auszutauschen, habe dann aber Online einen Forum-Thread gefunden. Hier wurde erklärt, dass bei relativ neuen Schläuchen (das Fahrrad ist neu, die Schläuche damit erst paar Wochen alt) eher geflickt werden kann. Ab einem gewissen Alter wird jedoch das Material instabil und sollte ausgetauscht werden.

Das Flicken funktionierte (danke YouTube!)! Witziger Funfact am Rande: Ich hatte keinen Reifenheber zur Hand und hab daher den Lego-Elementetrenner benutzt. Funktionierte wundervoll :-). Im Nachhinein habe ich dann doch Reifenheber gekauft. Mit ihnen geht das besser.

Ich mach mir noch etwas sorgen, ob der Flicken halten wird. Ich hatte nur ein altes Flickzeug zur Hand, das mindestens 10 Jahre alt ist und wo die Tube mit der Vulkanisierungsflüssigkeit schon offen war. Ich hoffe das hält!

Abgesehen davon bin ich erstaunt, wie einfach das Flicken geht. Toll!

Nachtrag: Ups, bei der Fahrt hab ich mir doch insgesamt 3 4 5 Löcher geholt! Zum Glück kleinere, bei denen die Luft langsamer entweicht. Flicken mussten nachgekauft werden…

Nachtrag 2: Alle Flicken halten bisher, auch bei hohem Luftdruck.

Mein Fahrtenbuch

Eine meiner ersten Touren führte mich zum Stemweder Berg. Eine relativ kurze Strecke, die es aber, dank starkem Anstieg, für einen wenig Fahrrad fahrenden, in sich hatte. Etwa 5 Kilometer dauerte die Fahrt und ich genoss es sehr die Aussicht von dem Berg zu haben.

Wer schon paar Artikel von mir gelesen hat wird wissen, dass ich Zahlen und Statistiken liebe. Daher, für alle, die Zahlen so lieben wie ich, eine Übersicht zu meinen gefahrenen Kilometern.

PS: Ich trage hier im Fahrtenbuch nur für mich relevante Strecken (keine 3 Kilometer mit dem Hund) und gerundete Werte ein.

DatumGefahrene KM
13. Juli 202030
16. Juli 202015
19. Juli 20208
30. Juli 202015
31. Juli 202018
2. August 202028
3. August 202047
5. August 202033
8. August 202017
9. August 202026
10. August 202026
11. August 202022
12. August 202017
13. August 202024
14. August 202032
17. August 202034
18. August 202034
19. August 202026
20. August 20209
22. August 20207
24. August 202040
25. August 202017
26. August 202017
28. August 20208
Gesamt550

Zur besseren Übersicht hier auch einmal die Kilometer nach Monaten:

Monat / JahrGefahrene KM
Juli 202086
August 2020464
Gesamt550

Projekt „Nordsee-Besuch“

Einführung

Seit paar Tagen beschäftige ich mich mit dem Gedanken eine längere Tour mit dem Mountainbike zu machen. Ins Auge gesprungen ist mir als Ziel Schillig, ein wundervoller Ort an der Nordsee, den wir gerne wegen seines Strandes besuchen.

Mein Plan sieht wie folgt aus: Ich will die Strecke von uns bis zu Schillig mit dem Fahrrad fahren.

Die erste Planung der Route. Mit eingeplant sind auch zwei Stops auf Campingplätzen sowie als Ziel ein Campingplatz an der Nordsee. Aktuell sind noch keine Sehenswürdigkeiten oder Anpassungen der Strecke geplant. Wundervoll fände ich möglichst viel der Strecke am Wasser zurückzulegen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Eine Strecke von etwa 180 KM (nur Hinweg)
  • Geplant für 3 Tagestouren
  • Übernachtung auf Campingplätzen mit Zelt und Schlafsack

Keine Ahnung ob es etwas wird. Aber ich möchte das gerne hier schon mal mit euch teilen.

Da die Ausrüstung (wenn ich richtig rechne, müsste ich etwa 1800 Euro ausgeben) und meine Fitness (ich erwähnte mein Übergewicht?) nicht von heute auf morgen da sind, habe ich überlegt das Projekt vielleicht im nächsten Jahr anzugehen. Soweit ich sehen konnte ist das auch wegen Corona sinnvoller, da 2020 einige Campingplätze stark begrenzen oder sogar komplett geschlossen haben. Vielleicht wird es 2021 besser.

Tourdauer

Aktuell schwer einzuschätzen finde ich, wie viele Tage ich für die Route einplanen sollte. Mit meinem aktuellen Fitnesslevel werde ich auf jeden Fall 3, wenn nicht sogar 4 Tage brauchen. Aber bis nächstes Jahr ist ja noch bisschen hin.

Hier habe ich z.B. gelesen, dass Tagestouren mit über 100 KM (auch mit Gepäck) gut funktionieren – vorausgesetzt man ist gut ausgestattet mit ausreichend Wasser und Snacks.

Die Strecke an nur einem Tag zu fahren halte ich für unrealistisch. Aber eventuell lässt sie sich auf 2 Tage (also nur eine Übernachtung) verkürzen.

Vielleicht wäre ein Muster wie folgt möglich:

  1. Tag: Fahrt von 100 KM
  2. Tag: Fahrt der restlichen 80 KM + Ankunft in einem Hotel
  3. Tag: Pause
  4. Tag: Rückfahrt von 100 KM
  5. Tag: Rückfahrt der restlichen 80 KM + Ankunft Zuhause

Demnach würde die gesamte Tour von der Nordsee und zurück von z.B. von Donnerstag bis Dienstag dauern und wäre mit einigen vorher gesammelten Überstunden (+ Wochenende) machbar.

Fitness aufbauen

Bis ich eine Strecke von 100 Kilometer / Tag fahren kann, ist noch etwas hin. Die meisten Kilometer pro Tag waren bislang 47. Und man, mir tat danach wirklich wirklich alles weh. Po, Rücken, Schultern, Hände, Arme, Füße, Waden, Knie, Oberschenkel…einfach alles.

Aber ich denke je mehr ich an Gewicht verliere und Fitness aufbaue, wird es leichter werden.

Wie viel Kilogramm CO2 ich bislang sparen konnte

48,78 Kilogramm CO2

konnte ich bisher sparen, indem ich Mountainbike statt unser Auto gefahren bin

Wie viel Geld ich durch Mountainbike statt Auto fahren sparen konnte

Natürlich hat die Nutzung von Fahrrad statt Auto auch Auswirkungen auf die Finanzen. Das waren bisher (ich rechne mit unserem durchschnittlichen Verbrauch und dem ungefähren aktuellen Preis / Liter E10, nicht einberechnet sind Kosten für Verschleiß, Versicherung und Wartung. ebenfalls nicht Kosten für Ersatzteile und Werkzeuge für das Fahrrad):

28,23 Euro

konnte ich bisher sparen, indem ich Mountainbike statt unser Auto gefahren bin

Tatsächlich dürfte es aber viel mehr sein. Denn weniger Kilometer mit dem Auto bedeuten auch

  • geringere Versicherungskosten fürs Auto
  • geringere Wartungs- und Reparaturkosten fürs Auto (Reifen, Öl, Wischwasser, Scheibenblätter uvm.)

Einführung in die Mountainbike Trails

Es gibt speziell für Mountainbike-Fahrer sogenannte Singletrails. Das sind Wege, die etwas anspruchsvollere Fahrttechniken benötigen und Spaß machen sollen. Diese Wege sind in der Regel für einzelne Fahrer ausgelegt (ich vermute daher Singletrails), weswegen sie als Einbahnstraßen funktionieren.

Wie anspruchsvoll ein Singletrail ist, wird durch die Nummerierung angegeben. Es gibt Singletrails von S0 bis S5. Je höher die Nummer, umso schwieriger der Trail.

Bei einer meiner Fahrten, wo mir die Klassifizierung der Singletrails noch nicht bekannt war, bin ich locker flockig der Navigation gefolgt – ohne zu sehen, dass dabei ein S3-Weg eingeplant war. Ich bin hauptsächlich den Weg runtergerutscht und echt echt dankbar, dass ich nicht gestürzt bin.

Was dein Mountainbike aus rechtlicher Sicht haben muss

Wie auf dem Foto zu sehen ist, bekam ich mein Mountainbike recht „sauber“. Damit ist es aber aus rechtlicher Sicht nicht sauber für die alltägliche Straßennutzung.

Nach Online-Recherchen fand ich heraus, dass ein Mountainbike für die Straßennutzung folgendes mit sich bringen muss (Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung):

  • Klingel: Hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber um andere nicht anbrüllen zu müssen, ist eine Klingel für Warnsignale erforderlich. Ich habe mich für dieses (Affiliate-Link) recht günstige Modell entschlossen.
  • Zwei Bremsen: Auch nicht selbstverständlich, manche Fahrräder kommen nur einer Bremse. Für die Straße braucht es zwei. Vermutlich damit, falls eine ausfällt, die andere genutzt werden kann. Daneben steigert eine zweite Bremse die Bremsleistung enorm.
  • Licht: Nur notwendig, wenn es Dunkel ist oder die Sicht schlecht ist (ich vermute damit sind z.B. Fahrten bei Nebel oder dunkle Alleen, lange Fahrten unter Brücken gemeint). Ich habe mich für recht günstige Lampen bei Amazon (Affiliate-Link) entschieden. Ich konnte sie noch nicht wirklich testen, hoffe aber, dass sie ihre Funktion gut erfüllen.
  • Reflektoren: An den Pedalen sowie an den Reifen notwendig, ebenso integriert in den Lampen. Bei den Reflektoren habe ich mich für Aufkleber (Affiliate-Link) entschieden. Diese mag ich lieber, als die klassischen Katzenaugen.

Navigation für Fahrten mit dem Mountainbike

Ich habe bei meinen ersten Touren Komoot genutzt. Es scheint wohl DER Standard für viele Fahradfahrer zu sein. Hier sammle ich meine Erfahrungen und, im Laufe der Zeit, Vergleiche.

Komoot vorgestellt

Bei Komoot handelt es sich um eine kostenfreie App, mit der sich Routen planen lassen. Anschließend kann man die Navigation nutzen, um diese Route zu fahren. Komoot hat gegenüber herkömmlichen Karten oder Online-Karten-Diensten einige spannende Vorteile:

  • Anzeigen von Höhenmetern und Steigungen auf der geplanten Route
  • Anzeigen von unterschiedlichen Untergründen auf der geplanten Route
  • Aufzeichnungsfunktion für durchschnittliche Geschwindigkeit, Dauer und Höhenmeter
  • Einfaches Hinzufügen von Zwischenzielen
  • Eine relativ große Community (sogar bei uns im ländlichen Gebiet habe ich einige Nutzer gefunden), die z.B. Sehenswürdigkeiten, Bänke, Panoramablicke,

Was ich an Komoot mag, ist die nahtlose Verbindung zwischen den Geräten und die auf Fahrradfahrer bzw. andere Sportler ausgelegte Kartenwelt. Ich kann am Computer auf dem großen Bildschirm bequem meine Routen planen, hier und da Dinge verschieben, um noch eine Sehenswürdigkeit hinzuzufügen, die Route speichern und dann entweder weiter auf dem Smartphone bearbeiten oder von dort die Navigation starten.

So sieht die Planung am PC aus (leider habe ich nur einen Screenshot der niederländischen Version gefunden. Der Dienst ist aber in deutscher Sprache verfügbar).

Bei meinen bisherigen Routen habe ich die Navigation in Komoot aktiviert, dann das Handy in den Rucksack gepackt und hatte einen meiner Kopfhörer (Samsung Galaxy Buds, hier (Affiliate-Link) zu finden) im Ohr. Dadurch nehme ich die Umgebung noch gut wahr, kann aber die Anweisungen zur Navigation ohne lästige große Kopfhörer wahrnehmen.

Für die Zukunft plane ich eine Rahmentasche (Link (Affiliate-Link)), in der ich die Karte dann auch sehen kann und auch die Kopfhörer verzichten kann. So bekomme ich alles von der Umgebung mit :-). In der Tasche soll dann auch eine Power-Bar mit transportiert werden, die genug Strom für eine längere Tour garantiert.

Bei ausgeschaltetem Display und vorherigem Runterladen der Karten (das ist leider kostenpflichtig, aber eine Region habe ich für den Start von Komoot geschenkt bekommen) verbraucht das Smartphone aber nur sehr wenig Strom. Das ist super!

Mountainbike fahren als Alternative zum Auto?

Wir wohnen recht ländlich und sind damit gewohnt für so gut wie jede Strecke ins Auto zu steigen. Ich weiß noch, wie sehr mich das genervt hatte, als ich aus dem städtischen Umfeld, wo alle 10 Minuten Bus und Bahn einen mitnehmen können, aufs Auto wechseln musste.

Aktuell kann ich Mountainbike bei uns noch schwer als Alternative zum Auto ausmachen.

  • Einkaufen: Aktuell habe ich keine Möglichkeit, etwas mehr als eine Packung Kaugummis zu transportieren. Wir überlegen uns daher einen Fahrradanhänger zuzulegen. Mit diesem könnten wir dann bei längeren Fahrten auch unseren Hund transportieren.
    Nachtrag: Ich war das erste mal einkaufen mit einem Rucksack. Glücklicherweise ging die Strecke zurück fast nur abwärts :-D. Es war ein kleiner Einkauf. Einen 6er-Pack Wasser oder Milch, einen Sack 20-KG-Hundefutter oder ähnliches, wäre ohne Anhänger nicht möglich.
  • Weg zur Arbeit: Unsere Arbeitsstelle liegt etwa 16 Kilometer von unserem Wohnort entfernt. Das bedeutet mit dem Fahrrad (abhängig vom Fitnesslevel und damit der Geschwindigkeit) etwa 1 Stunde Fahrt. Das ist nicht ohne. Bei einer kurzen Schicht von 4 Stunden ist man ein Drittel der Zeit auf dem Fahrrad unterwegs (2 Stunden Transport vs. 4 Stunden Arbeit)

Aber ich könnte mir dennoch vorstellen, dass sich das Mountainbike als Transportmittel durchsetzen könnte – vorausgesetzt, ich bleib dran.

Ich weiß noch vor einiger Zeit auf einem Blog von einer Frau gelesen zu haben, die ganzjährig mit ihrem Fahrrad unterwegs war (auch bei Schnee und Eis). Mal sehen, ob sich das auch bei mir (zumindest ansatzweise) durchsetzen kann.

Unter uns: Ich will versuchen demnächst einmal zur Arbeit und zurück mit dem Fahrrad zu fahren. Das wären insgesamt 32 Kilometer. Wie cool wäre das!

Ausstattung rund um das Mountainbike

Hier beschreibe ich, was ich alles so an Ausstattung rund um das Mountainbike habe. Denn, wie ihr es euch denken könnt, braucht es für das tägliche Fahren mehr, als nur das Fahrrad.

Mit dabei ist:

Fahrradpumpe

Eine Fahrradpumpe ist wirklich wichtig. Mit einem Platten kann man wirklich nichts mit dem Fahrrad machen. Wir hatten eine alte Pumpe, die aber porös geworden und kaputt gegangen ist. Eine neue 5-Euro-Pumpe aus dem Supermarkt hat leider auch kurze Zeit später ihren Dienst aufgegeben.

Ich habe mich für eine JoeBlow Fahrradpumpe (Affiliate-Link) entschlossen. Mal sehen, wie sie sich schlagen wird. Sie scheint DER Standard unter den Pumpen für Fahrräder zu sein.

Als Standpumpe kann sie besonders gut viel Luft pumpen. Daneben liebe ich genau ablesen zu können, wie viel Luftdruck auf den Reifen ist.

Daneben habe ich eine kleine mobile Pumpe direkt an meinem Fahrrad angebracht. Falls es mal unterwegs einen Platten gibt, bin ich gut versorgt.

Was mich in den ersten Wochen rund um das Mountainbike beschäftigt hat

Ich freue mich riesig über mein Mountainbike. Das liegt unter anderem damit zusammen, das ich ein Freund von Unabhängigkeit bin. Egal ob meine Frau aktuell mit dem Auto unterwegs ist, egal wie es bei uns aktuell finanziell aussieht: Mit dem Fahrrad kann ich immer los und (rein theoretisch) überall hin fahren.

In den ersten Wochen war / ist rund um das Fahrrad einiges zu tun. Ich arbeite mich nach und nach vor und hoffe damit das Mountainbike als Transportmittel bei mir einführen zu können, das mir auf der einen Seite gesundheitlich gut tut, auf der anderen eine wirkliche Ergänzung zum Auto ist.

Unter anderem habe ich mich mit diesen Themen beschäftigt:

  • Scheibenbremse korrekt eingestellt
    Die Scheibenbremsen haben bei den ersten Fahrten geschliffen. Das klingt nicht nur doof, sondern sorgt auch dafür, dass das Fahrrad stärker abgebremst wird und man mehr strampeln muss. Hier habe ich ein tolles Video gefunden, das genau die Einstellung der Bremsen erklärt, die ich habe (Shimano Scheibenbremsen). Jetzt laufen sie geräuschlos (Stolz-gucken :-))
  • Sitz korrekt einstellen
    Auch hier hat mir ein Video weitergeholfen. Ich experimentiere hier noch. Ich meine eine gute Höhe gefunden zu haben, muss aber noch schauen, ob die Neigung und Position passt.
  • Passenden Luftdruck finden
    Hier bin ich noch am Experimentieren. Da ich viel auf Asphalt fahre, ist, meinem Verständnis nach, ein höherer Luftdruck besser. Damit verliere ich zwar an Grip, aber den brauche ich ja eher im Gelände. Ich fahre mit ungefähr 2 Bar.
  • Lenkerwinkel korrekt einstellen
    Ich hab mir nichts dabei gedacht, als ich den Lenker des Mountainbikes etwa waagerecht ausgerichtet habe. Tja, das war falsch. Hier das Video, das mir weitergeholfen hat.
  • Lange Fahrten ohne Schmerzen
    Ich bekomme nach längeren Fahrten (ab 30 Minuten) starke Schmerzen am Gesäß. Meine Vermutung ist, dass der mitgelieferte Sattel nicht breit genug für meinen Körperbau ist. Spannend fand ich dazu die Messtechnik mit der Pappe (ja, auch hierzu gibt es ein Video).
    Ich war zu dem Thema bei einem Fahrradhändler in unserer Nähe. Hier hat man mir einen Sattel von Q-Labs empfohlen. Das ist eine ganz andere Welt, als der Sattel, der mit dem Fahrrad mitgeliefert war. Ich bin noch nicht sicher, ob die Breite passt. Aber erstmal zwei Wochen testen.
  • Mountainbike-Wartung
    Ich hab aktuell keine Ahnung, was ich, abgesehen von zwischendurch Reifen aufpumpen, bei der Wartung von einem Mountainbike zu beachten habe. Irgendwann müssen die Bremsen gewechselt werden, ja. Aber wann muss was geschmiert werden? Wie häufig die Kette gereinigt? Wann sollte man Reifen wechseln? Wann muss die Federgabel aufgepumpt, wann Bremsen entlüftet werden? Fragen über Fragen, auf die ich hoffentlich bald Antworten bekomme :-).
    Update: Bei der Bike Arena gibt es eine Werkstatt, bei der auch eine Wartung möglich wäre. Hier plane ich vielleicht alle 2 Jahre einmal vorbeizuschauen. Mal sehen, wie intensiv ich das Fahrrad nutze.

In Zukunft will ich mich noch mit diesen Dingen beschäftigen:

  • Passender Rucksack
    Zuletzt habe ich einen Rucksack von meiner Frau benutzt. Bei längeren Fahrten gibt es aber ein paar Dinge, die ich gerne bei mir haben möchte. Dazu gehören Handy (für den Fall eines Unfalls oder Verfahren), mein Ausweis, Schlüssel, Fahrradschloss, ein Regencape oder ähnliches gegen Regen und vielleicht auf lange Sicht eine Warnweste, falls es unerwartet dunkel wird. Auf zusätzliche Anbauten (Gepäckträger & Co) möchte ich gerne verzichten.
  • Halterungen für Getränke
    Ich habe an meinem Fahrrad Bohrungen für Trinkflaschen, dort ist aber aktuell nichts angebracht. Das würde ich gerne ändern, um an heißen Tagen problemlos Wasser transportieren zu können.
  • Fahrt bei schlechtem Wetter
    Ich fände es super einen Weg zu finden, auch bei schlechtem Wetter fahren zu können – egal ob Regen oder auch Schnee und im schlimmsten Fall stellenweise Glatteis. Ich weiß das es Menschen gibt, die ganzjährig mit ihrem Fahrrad unterwegs sind und mit der Natur klarkommen. Vielleicht komme ich da auch noch hin.
  • Handyhalterung
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine möchte. Sie würde aber hilfreich sein, wenn ich in unbekanntem Gebiet fahre und ein Navigationsgerät brauche.

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