Ehrenamtliche Gemeindearbeit als Hobby

Ein Hobby kann auch bedeuten, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Besonders sichtbar wird das bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Berichten möchte ich heute über ehrenamtliche Gemeindearbeit als Hobby.

Seit ich Kind war, war ich in Kirchengemeinden unterwegs und dort an verschiedenen Stellen aktiv. Ich hoffe euch mit meinen Erfahrungen einen guten Einblick in diese Welt geben zu können.

Gemeindearbeit definiert

Was ist eigentlich Gemeindearbeit? Der Begriff könnte für manche auch die Mitarbeit in einer Gemeinde (im Sinne von Stadtverwaltung) bedeuten. Spreche ich hier aber von Gemeindearbeit, meine ich die ehrenamtliche Tätigkeit in einer Kirchengemeinde.

Wie ehrenamtliche Gemeindearbeit aussehen kann

Ehrenamtlich in einer Gemeinde mitzuarbeiten geht auf viele verschiedene Arten und Weisen. Welche man wählt hängt nicht nur von den Interessen, Begabungen und Vorlieben ab, sondern auch davon, was die jeweilige Kirchengemeinde anbietet. Mögliche Bereiche könnten sein:

  • Garten & Gebäude (viele Kirchengemeinden verfügen über Gebäude und Grundstück, die gepflegt werden wollen)
  • Kinderbetreuung (z.B. unter der Woche oder während des Gottesdienstes)
  • Musik (Instrumental sowie Gesang)
  • Nachwuchsarbeit (arbeiten mit Teenies und Jugendlichen)

Daneben gibt es viele andere Bereiche, in denen ehrenamtliche Gemeindearbeit möglich ist.

Wo steige ich ein?

Ich habe einige Bereiche vorgestellt, es gibt aber noch viele mehr, bei denen man ehrenamtliche Gemeindearbeit beginnen kann. Mein Tipp sind folgende Schritte:

  1. Lerne die Kirchengemeinde erstmal kennen. Kannst du dir vorstellen über längere Zeit ein Teil davon zu sein? Wenn ja, geh über zum nächsten Schritt. Wenn nein, nimm dir Zeit, um die Kirchengemeinde besser kennenzulernen.
  2. Sprich mit Mitarbeitern der Gemeinde. Erzähl ihnen von deinen Begabungen und Interessen und frage sie, ob sie dir einen Bereich zur ehrenamtlichen Mitarbeit empfehlen können.
  3. Wenn dir die Aufgabe zusagt, starte mit einer Praktikumszeit. Das können 3 Monate oder nur wenige Wochen sein – je nachdem, wie häufig die Aufgabe anfällt.
  4. Entscheide dich nach der Praktikumszeit, ob du länger in dem Bereich mitarbeiten willst. Falls nein, sieh dich nach anderen Dingen um. Sprich aber vor einem Wechsel mit, falls vorhanden, dem Leiter des Bereichs. Vielleicht könnt ihr Dinge, die dir Bauchschmerzen bereiten, aus dem Weg schaffen.

Warum Gemeindearbeit?

Anders als bei einer ehrenamtlichen Arbeit im Tierheim, bei der Essensausgabe oder auch bei Dingen wie Nachhilfeunterricht, ist Gemeindearbeit in der Regel mit einem viel weitreichenderen Ziel und einer größeren Vision verbunden. In der Regel wird man nicht nur ehrenamtlich Mitarbeiten, weil man die Tätigkeit an sich toll findet, sondern vielmehr, weil man hinter dem Glaubensverständnis der jeweiligen Kirchengemeinde steht.

Für mich bedeutet Gemeindearbeit an etwas zu arbeiten, was damals schon mit Jesus begann und bis heute den Auftrag hat, Menschen Christ sein näher zu bringen sowie sie dabei anzuleiten ein Leben als Christ zu führen.

Für mich, jemand, der viel über Sinn und „Warum-Fragen“ nachdenkt, ist Gemeindearbeit etwas, was mit viel Sinn verbunden ist. Es ist anders, als z.B. klassische Gitarre zu spielen oder sich für Lego zu begeistern. Es hat aus meiner Sicht einen Sinn, der weit über mein Leben hinausreichen wird.

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